Donnerstag, 18. August 2016

Querstreifen machen glücklich!

Huhu! Mich gibts auch noch, auch wenn ich zugeben muss, dass das Bloggen in den letzten Wochen rein zeitlich ein wenig schwierig zu bewältigen war. Oder sagen wir, das ganze Drumherum. Denn genäht hab ich zwar im Juli massenhaft, aber die Klamotten müssen ja auch hübsch fotografiert und die Bilder hübsch bearbeitet werden (mein kleines Fotografenherz kann da einfach gar nicht anders). 
So  langsam wirds dann doch mal Zeit, daass ich euch einige Lieblingsstücke zeige, denn viele der Schnitte (und Stoffe. Und Plotts) sind einfach viel zu schade, um nicht geteilt zu werden.
Kennt ihr JOSY? Josy stammt aus meiner Lieblings-Schnitteschmiede Schnittreif. Und dies hier ist die erste von bisher zweien, die ich mir schon genäht habe.
 
Ist das nicht super lässig? Beworben wird das eBook offiziell als "Trägershirt". Für mich ist es ein T-shirt mit sehr kurzen Ärmeln, aber ich will nun auch nicht kleinlich sein ;-p Für mich ein typischer Schnittreif-Schnitt: Leicht zu nähen, schlicht aber mit dem gewissen Etwas. Der besondere Pfiff sind hier die kurzen Ärmelchen, die gerade so mit der Schulter abschließen und an denen unten ein Aufschlag angebracht ist. Dieser wird normalerweise aus Jersey genäht wie auch das Shirt. Da ich mit dem Verlauf der Streifen beim Umklappen unglücklich war, habe ich farblich passendes Bündchen genommen, und das klappt auch super.

Ich liebe dieses Shirt und trage es momentan so oft das Wetter es zulässt ;-) Die Passform ist 1A und ich mag es, dass ich etwas Schlichtes und doch Besonderes habe. Bewusst habe ich hier auf Plots und ähnliches verzichtet, da ich den interessanten Raglanschnitt durch den Verlauf des Streifenmusters gut betont finde und davon nicht ablenken wollte. Ich steh ja auf Blockstreifen, je fetter desto besser. Die Farbe hier hat mir auch gefallen, so dass ich mir spontan einen Meter bestellt habe. Leider hab ich wohl einen Montagsmeter erwischt, denn die Qualität fan dich sehr mau. Unregelmäßig gewebt und gröbere Stellen mit Webfehlern. Die mir leider erst nach dem Waschen aufgefallen sind, und der Händler nahm daher keine Reklamation mehr an. Ich Dully hab auch noch so clever zugeschnitten, dass einer der Webfehler vorne im Brustbereich ist, schön zu sehen... *örgs* Naja, hinterher ist man immer schlauer und von Weitem sieht man es nicht. Trotzdem ärgerlich, wenn man sich auf diese Weise die genähten Klamotten verhunzt.
 
(Ja ich gehbs zu, hier hätte das Bügeleisen vorher noch mal Bekanntschaft mit dem Stoff machen sollen. Was solls. Mut zur Lücke! ;-))
Worauf ich natürlich nicht verzichten konnte, war das Anbringen meines tollen neuen Textiletiketts mit meinem Logo ;-) Ich bin so happy damit, und es ist ein so cooles Gefühl den eigenen Namen bzw das eigene "Label" in den eigenen Klamotten zu haben (eigentlich fand ich es immer ein wenig  beknackt, dass jeder der ein Blog und ein Logo hat, das immer gleich als Label bezeichnen muss, aber ja... Goldmarie ist MEIN Label! Das sind MEINE Klamotten, MEIN Stil, MEINE Marke eben. <3)
Am Saum habe ich mich mal an einer Fake Covernaht versucht - unten mit der Overlock gesäumt und dann umgeklappt und abgesteppt. Es ist so lala geworden, in erster Linie ein bisschen zu schief.
Eigentlich hätte ich wahnsinnig gern eine Coverlock, was mich abhält ist die Angst davor, dass ich mir für mehrere hundert Euro ein Gerät hinstelle und damit dann trotzdem nur schiefe Nähte mache. Oder covern die automatisch gerade?! Dann wärs ne Überlegung wert!

 
Ich sage jetzt "Abschalten" - draußen ist schönes Wetter und schau endlich mal wieder beim RUMS vorbei. Eigentlich müsste ich noch ein paar Umzugskisten packen und den Keller entrümpeln... aber das geht auch nachher, wenns dunkel ist. Das bisschen Sommer, was wir haben muss man ja auskosten, wo es nur geht.

Kommentare

  1. Schön schön, ich mag ja streifen und gerne auch mal in so einer schönen Farbe :)
    Liebe Grüße, Fredi

    AntwortenLöschen

Ich freue mich, wenn du dir die Zeit nimmst, mir einen netten Kommentar zu hinterlassen!

© Goldmarie | Impressum
Design by Maira Gall